Modul
Jede Leckstelle mit Namen, Kosten und Nachweis
Druckluft ist die teuerste Energieform im Werk, und ein erheblicher Teil davon entweicht ungenutzt. Das Modul Leckagemanagement macht aus einem Bauchgefühl eine Liste: jede Leckstelle einzeln erfasst, beziffert und bis zur Behebung nachverfolgt.
KI-generiertes Symbolbild
Was das Modul macht
Das Modul Leckagemanagement erfasst jede einzelne Leckstelle als eigenen Datensatz — mit Fundort, Bauteil, geschätzter Verlustmenge, Foto und dem Ersatzteil, das zur Behebung nötig ist. Daraus errechnet Innuvis, was diese Leckage im Jahr kostet und wie viel CO₂ dahintersteckt.
Der entscheidende Unterschied zu einer Excel-Liste liegt in der Zuordnung: Leckagen hängen auf Maschinenebene und nicht an einem einzelnen Auditbericht. Damit lässt sich über Jahre verfolgen, welche Anlage immer wieder auffällt — und ob eine Reparatur gehalten hat oder dieselbe Stelle im nächsten Audit erneut auftaucht.
Die Auswertung ist deshalb nicht nur eine Summe, sondern eine Prioritätenliste: Die teuersten Leckstellen stehen oben, die Ersatzteile sind bekannt, der Aufwand ist abschätzbar. Wer eine Maßnahme gegenüber der Geschäftsführung begründen muss, hat die Zahl dafür in derselben Ansicht.
Was das Modul kann
Aus der Praxis von über 800 Audits entstanden — jede Funktion hier existiert, weil sie in einem echten Auditbericht gefehlt hat.
- Erfassung jeder Leckstelle mit Fundort, Bauteil und Foto
- Zuordnung auf Maschinenebene statt auf Auditebene
- Individuelle Berechnung von Verlustmenge und Jahreskosten
- CO₂-Bilanz je Leckage und über den Gesamtbestand
- Eigene Ersatzteilliste mit Bildern der Ersatzteile
- Nachverfolgung bis zur Behebung, mit Datum und Prüfer
- Auswertung nach Kosten, Bereich, Anlage und Zeitraum
- Berichte für Energiemanagement, Geschäftsführung und Förderanträge
Typische Anwendungsfälle
Drei Situationen, in denen das Modul den Unterschied macht.
Das erste Audit im Haus
Sie lassen erstmals systematisch orten und wollen den Befund nicht als PDF ablegen, sondern als Arbeitsvorrat, den die Instandhaltung abarbeiten kann.
Wiederholungsaudit nach zwei Jahren
Die Frage ist nicht, wie viele Leckagen es gibt, sondern ob die letzten behoben wurden und an welchen Anlagen dieselben Stellen wieder auftreten.
Förderantrag oder Energieaudit
Sie brauchen belastbare Zahlen zu Einsparpotenzial und CO₂ — mit einer Herleitung, die einer Prüfung standhält.
So läuft es ab
Vom Rundgang zum abgearbeiteten Maßnahmenplan.
Orten und erfassen
Beim Rundgang wird jede Leckstelle in der App aufgenommen: Anlage, Bauteil, Foto, geschätzte Verlustmenge. Auch offline, das Werk hat selten überall Empfang.
Bewerten und priorisieren
Innuvis rechnet Verlust, Jahreskosten und CO₂ je Stelle aus und sortiert danach. Das Ersatzteil steht daneben, damit die Behebung planbar wird.
Beheben und nachweisen
Erledigte Leckagen werden mit Datum und Prüfer quittiert. Der Bericht zeigt, was gefunden, was behoben und was noch offen ist.
749 €netto pro Jahr, unbegrenzte Nutzerzahl
Das Modul Leckagemanagement kostet 749 € netto im Jahr, unabhängig davon, wie viele Personen damit arbeiten. Bei mehreren Modulen und längeren Laufzeiten sinkt der Preis; die Staffel steht offen auf der Preisseite.
Alle Preise und RabatteAls Dienstleister
Wenn Sie Leckageortung als Dienstleistung anbieten, liefern Sie Ihren Kunden statt eines PDF-Berichts einen gepflegten Bestand in Ihrem eigenen Design — mit Maßnahmenliste, Einsparpotenzial und CO₂-Bilanz. Beim Wiederholungsaudit sehen Sie sofort, was seit dem letzten Mal behoben wurde. Das ist das stärkste Argument für den Folgeauftrag, das es in diesem Geschäft gibt.
Zum Dienstleister-BereichFragen zu diesem Modul
Was vor dem ersten Audit am häufigsten gefragt wird.
Wie hoch ist die durchschnittliche Leckagerate in einem Industriebetrieb?
Erfahrungsgemäß gehen in gewachsenen Druckluftnetzen 30 bis 40 Prozent der erzeugten Druckluft durch Leckagen verloren. Der Wert schwankt stark mit Alter und Pflegezustand des Netzes; entscheidend ist nicht der Durchschnitt, sondern die Messung im eigenen Werk. Ein deutlicher Hinweis ist der Verbrauch in der Nacht oder am Wochenende: Was der Kompressor liefert, während keine Maschine läuft, geht vollständig verloren.
Wie oft sollte ein Leckage-Audit durchgeführt werden?
In den meisten Betrieben hat sich ein Rhythmus von ein bis zwei Jahren bewährt. Leckagen entstehen laufend neu — durch Vibration, Alterung von Dichtungen und Umbauten an der Anlage. Ein einmaliges Audit senkt den Verlust, hält ihn aber nicht unten. Genau dafür ist die Erfassung auf Maschinenebene gedacht: Sie zeigt beim nächsten Durchgang, welche Anlagen wiederholt auffallen.
Kann das Audit im laufenden Produktionsbetrieb stattfinden?
Ja. Die Ortung erfolgt mit Ultraschall und funktioniert gerade dann gut, wenn das Netz unter Druck steht. Ein Produktionsstillstand ist nicht nötig und wäre sogar hinderlich, weil drucklose Leitungen keine hörbare Leckage erzeugen.
Was kostet das Modul Leckagemanagement?
749 € netto pro Jahr, bei unbegrenzter Nutzerzahl. Der Preis gilt für das Modul, nicht pro Person — die Instandhaltung, das Energiemanagement und ein externer Dienstleister können gleichzeitig damit arbeiten. Rabatte für mehrere Module und längere Laufzeiten stehen auf der Preisseite.
Ersetzt das Modul unsere Excel-Liste vollständig?
Ja, und es kann mehr: Eine Excel-Liste hält den Befund eines Audits fest, aber sie verknüpft ihn nicht mit der Anlage und rechnet keine Kosten fort. In Innuvis hängt jede Leckstelle an der Maschine, behält ihre Historie und lässt sich über Jahre auswerten. Vorhandene Listen lassen sich beim Start importieren.
Wie viel geht bei Ihnen verloren?
Zeigen Sie uns Ihr Netz, wir zeigen Ihnen, wie die Erfassung und die Bewertung im System aussehen — und was daraus für Ihre Instandhaltung folgt.